Mit einem dunklen Brausen kündigen sie ihr Kommen an und dann wird es im wahrsten Sinne des Wortes dunkel. Ein Bienenschwarm von 20.000 – 30.000 Bienen folgen ihrer Königin, die sich mit ihnen auf Wanderschaft begibt. Diese ungeschlechtliche Vermehrung der Bienen durch Teilung ist eines der imposantesten Erlebnisse, die wir heute noch in der Natur erleben dürfen. Und nicht nur dort – oft ziehen die Bienenschwärme auf ihrer Reise auch durch Städte und Ortschaften, wo sie sich manchmal an Häuser, Dächer und Hauswänden niederlassen. Aber auch in Bäumen und Sträucher führen sie bei den Menschen zu Ängsten bzw. Ratlosigkeit.
Also Angst braucht man in der Regel keine zu haben. Die Bienen haben sich vor dem Abflug mit Honig vollgesaugt und sind nur auf ihre Königin fixiert. Zusammen suchen die Bienen mit ihrer Königin eine neue Heimat, was in unseren in den Wäldern immer schwieriger wird. Es gibt fast keine hohlen Bäume mehr, der natürlich Lebensraum der Honigbiene. Aber da helfen ihnen die Imkerinnen und Imker, die diese herrenlosen Bienen einfangen.
Die Leute, die keine Imker kennen, wenden sich in ihrer Not meist an die Feuerwehr oder die Polizei. Auch dort gibt es inzwischen Imkerinnen und Imker, die aber nicht immer im Dienst sind. Für diesen Fall hat der LSI Imkerinnen und Imker nach Orten gelistet, die Bienenschwärmen einfangen: Schwarmfängerliste
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es häufen sich derzeit wieder Fragen zu Wespen und deren Nestern. Eine nicht sachgemäße Entfernung oder gar eine Vernichtung von Wespen und Wespennestern ist gesetzlich verboten und wird mit einem Bußgeld geahndet.
Wenn Sie eine Frage haben oder Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte an eine Imkerin oder einen Imker in Ihrer Nähe oder an den Vorsitzenden eines Bienenzuchtvereins in Ihrer Nähe. Über den Reiter „Kreisverbände“ kommen Sie zu den Vereinen innerhalb eines Kreises und deren Vorsitzenden.
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